Das Areal an der Neckartalstraße.
Und was es zum idealen Standort macht.

Fakt ist, als eine der wirtschaftsstärksten Industrieregionen Deutschlands lässt sich die Entstehung von Abfällen auch in Stuttgart nicht vermeiden. Umso wichtiger ist es deshalb die Abfälle umweltverträglich und über kurze Transportwege zu entsorgen.

Abgesehen von der zentralen Lage und der guten Verkehrsanbindung bietet der Standort Neckartalstraße gleich in mehrfacher Hinsicht die idealen Voraussetzungen.

  • Das beststehende Areal wird seit ca. 30 Jahren als traditioneller Recyclingstandort genutzt und verfügt entsprechend über eine bestehende Genehmigung gemäß dem Bundesimmissionsschutzgesetz *1

  • Eine bereits bestehende Infrastruktur mit Fahrwegen, Waagen, Hallen, etc. kann weiter genutzt werden.

  • Innerhalb eines industriellen Umfeldes gegenüber dem Müllheizkraftwerk in Stuttgart-Münster sind die relevanten Immissionsorte kalkulierbar, überschaubar und begrenzt.

  • Ganz besonders die Topografie des Standorts mit verschiedenen Ebenen und die Struktur des ehemaligen Steinbruchs bieten bereits „natürliche“ Schutzwände, die durch zusätzlich geplante Bau- und Schutzmaßnahmen das Umfeld vor Staub- oder Lärmemissionen wirkungsvoll abschirmen.

  • Die Zentrumsnähe unterstützt die Handlungsmaxime „local for local“. So kann beispielsweise Beton aus Rückbaustellen in Stuttgart zu güteüberwachtem Recyclingschotter *2 aufbereitet und für die hiesigen Baubetriebe als Sekundärrohstoffe zur Verfügung gestellt werden. Mit deutlich verkürzten Transportwegen und einer damit verbundenen deutlichen Reduktion des Verkehrsaufkommens im Stadtgebiet.

  • Bisher brachliegende Geländeflächen auf dem Areal an der Neckartalstraße werden künftig gleich von drei Unternehmen zentral gebündelt einer gemeinschaftlichen Nutzung zugeführt. Über die daraus entstehenden Synergieeffekte wird die benötigte Betriebsfläche, die bisher von den Unternehmen auf drei räumlich getrennten Standorten benötigt wurde, deutlich reduziert.

*1 Erläuterung zum Bundesimmissionsschutzgesetz
Das Bundesimmissionsschutzgesetz regelt den Schutz von Menschen, Tieren, Pflanzen, Böden, Wasser, Atmosphäre und Kulturgütern vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnlichen Vorgängen.

*2 Erläuterung zu güteüberwachtem Recyclingschotter Recyclingschotter wird im Recyclingpark aus Betonabbruch und Straßenaufbruchmaterial erzeugt. Bei der Güteüberwachung erfolgt eine regelmäßige Kontrolle auf den Schadstoffgehalt und die Korngrößenverteilung des Schotters für die bautechnische Verwendung.

Klingt alles ganz sinnvoll.
Aber was bedeutet das für mich als unmittelbarer Nachbar des Recyclingparks Neckartal?

Bereits seit etwa 30 Jahren besteht eine gute Nachbarschaft. Und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Im Gegenteil!

Schon heute verringern die natürlichen Schutzwände einen Großteil der Lärm- und Staubbelastung. Durch zusätzliche bauliche und technische Maßnahmen wird sichergestellt, dass die gesetzlichen Staub- und Lärmgrenzwerte in der Nachbarschaft des Recyclingparks unterschritten werden.

Durch die kontinuierliche Befeuchtung bei der Betonaufbereitung und der Lagerhalden wird die Staubbildung verhindert. Darüber hinaus verringert auch die großflächige Überdachung verschiedener Flächen die Staubbelastung.

Begleitet von Gutachtern und im ständigen Austausch mit den zuständigen Behörden können wir Ihnen deshalb schon heute versprechen, dass alle Vorgaben hinsichtlich Staub-, Lärm-, Verkehr- und Brandschutz berücksichtigt und eingehalten werden. In diesem Sinne: Auf weiterhin gute Nachbarschaft.

Entsteht mit dem Recyclingpark
zusätzlicher LKW-Verkehr?

Ob Anlieferung von Lebensmitteln zum Supermarkt oder die Entsorgung von Abfällen – jede Art von Versorgung und damit auch die Entsorgung ist zwangsläufig mit Verkehr verbunden. Unabhängig von diesem Sachverhalt gibt es aber keinen Freibrief für unzählige Lkw Fahrten, sondern auch hier muss über ein Verkehrsgutachten ermittelt werden, wie viele
Fahrten ein Verkehrsknoten verträgt.

Ein Verkehrsgutachten muss dabei immer auf maximale Verträglichkeit oder neudeutsch auf ein worstcase-Szenario ausgelegt werden. In der Realität wird die Zahl, unter Berücksichtigung des Jahresdurchsatzes des Recyclingparks, lediglich bei ca. 50% liegen. Wichtig ist dabei die Verkehrs-Bündelungsfunktion des Recyclingparks, insbesondere durch den Betrieb des Wertstoffhofes und der Altpapierannahme.

 

Es werden Kleinmengen angenommen und zu großen Transporteinheiten zusammengestellt. Damit wird der Stadtverkehr in Summe sogar entlastet, da viele Transporte von KIeinmengen zu Annahmestellen außerhalb der Stadt überflüssig werden. Zudem wird sichergestellt, dass diese Abfälle für die Wiederverwertung nicht verloren gehen, weil sie sonst wegen zu langer Transportwege direkt in die Müllverbrennungsanlage gelangen würden.

Die Freibergstraße und die Haldenstraße sind für den LKW-Verkehr gesperrt!

Recyclingpark Neckartal LKW Grafik

Heilquellen, Travertin und Denkmalschutz. Wir kümmern uns darum. Und auch dem Grabungsschutz tragen wir Rechnung.

Als gebürtige Urschwaben sind selbstverständlich auch wir ganz besonders stolz auf die natürlichen Schätze und die historischen Werte Stuttgarts. Vor allem aber sind wir uns der Verantwortung für die Besonderheiten des Standortgeländes mehr als bewusst.

Als vorbeugende Maßnahme erhalten deshalb alle Böden und Flächen, auf denen in Zukunft Material zwischengelagert und weiterverarbeitet werden soll, eine der jeweiligen Abfallart angepasste zusätzliche Versiegelung. Dies stellt eine erhebliche Verbesserung gegenüber der bestehenden Genehmigung dar. Übrigens gilt, unabhängig vom Vorhandensein der Heilquellen, für alle Entsorgungsanlagen bereits heute ein sehr strenger Schutz von Boden, Bodenluft und Wasser.

Das Wasser von Dachflächen und Verkehrswegen wird gesammelt und als Betriebswasser zur Befeuchtung eingesetzt. Und die Betriebsflächen werden in der Form flacher Wannen ausgebildet. Lediglich häusliches Abwasser und, wenn es phasenweise zu viel regnet, das Regenwasser wird in üblicher Weise der Kanalisation und damit der leistungsfähigen Stuttgarter Kläranlage zugeführt. Mit technischen Maßnahmen kann nicht nur der Kontakt zwischen Wasser und wassergefährdeten Stoffen ausgeschlossen werden, sondern auch eine mögliche Verunreinigung des Travertingesteins oder gar der Heilquellen.

Als weitere Maßnahme werden wassergefährdende oder organische Stoffe in dafür geeigneter Weise bis zum Abtransport sowie Kleinmengen relevanter Abfälle im Ladungsträger, z. B. in dichten Containern, gelagert. Und mit der gleichen Sensibilität und nicht weniger Respekt begegnen wir den bestehenden Gebäudehallen. Ohne jegliche bauliche Veränderungen sind die Werkhallen für den Umschlag und die temporäre Lagerung von Papier, Bodenaushub und Baureststoffen vorgesehen.

In enger Abstimmung mit dem Amt für Denkmalschutz bewahren wir darüber hinaus bereits heute das Industriedenkmal durch notwendige Reparaturen und Sanierungen und stellen damit den Erhalt auch für die Zukunft sicher.

Auch die Vorgaben des Grabungsschutzes werden in enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde eingehalten. Dazu werden beispielsweise Flächen, in denen noch archäologische Funde vermutet werden, nicht überbaut. So kann nichts verloren gehen und sämtliche Fundstellen bleiben erhalten. Mit der Perspektive, dass Fundstellen mit verbesserten archäologischen Methoden künftig sogar noch leichter analysiert werden können.

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