Klingt nicht nur gut, tut auch der Umwelt gut - der neue Recyclingpark Neckartal

Der Recyclingpark Neckartal ist der gemeinsame Standort von drei mittelständischen zertifizierten Entsorgungsfachbetrieben, die sich auf die fachgerechte Behandlung und Aufbereitung von Abfällen spezialisiert haben.

Drei mittelständische Unternehmen an einem Standort:

  • die Karle Recycling GmbH,
  • die Degenkolbe Recycling GmbH und
  • die FISCHER Weilheim GmbH.

Der Fokus liegt dabei auf dem Papier-, Kunststoff- und Mineralik-Recycling, mit dem ein gesellschaftlich wichtiger Beitrag für eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Verwertung von Materialien, und die damit verbundene Rückführung von Sekundärrohstoffen in den Stoffkreislauf geleistet wird.

  • Papier- und Kunststoffrecycling
  • Mineralikrecycling
  • moderner Wertstoffhof
Recyclingpark Neckartal

Recyclingpark Neckartal - klingt irgendwie harmlos. Aber ist er das auch?

Das wichtigste zuerst: Der Recyclingpark Neckartal ist keine Deponie!
Denn alle Lieferungen, die auf dem Areal ankommen, verlassen sie auch wieder. Und zwar fachgerecht sortiert und zur weiteren Verwertung in Richtung spezialisierter Betriebe, die daraus neue Wertstoffe erzeugen. Oder als güteüberwachter Baustoff, der in Baustellen innerhalb des Stadtgebiets von Stuttgart eingesetzt werden kann.

Recyclingpark Neckartal Behaelter Grafik

Dabei steht der Recyclingpark diversen Nutzergruppen zur Verfügung, und bietet damit die Möglichkeit, Abfälle und Altmaterialien über kurze Anfahrtswege einer sachgerechten Verwertung zuzuführen: Für Privatpersonen, Handwerksbetriebe, Unternehmen der Bauwirtschaft, Industriebetriebe und die Stadt Stuttgart selbst. Und ebenso wichtig: mit der Neugenehmigung des Recyclingparks wird der bereits seit rund 30 Jahren betriebene Recyclingstandort auf den aktuellen Stand der Technik gebracht.

Mit anderen Worten: in Bezug auf den Schutz vor Staub, Lärm, Verkehr und Brand entspricht er künftig den neuesten Anforderungen und wird aus ökologischer Sicht nochmals deutlich aufgewertet.

Auf dem Areal entsteht auch ein moderner Wertstoffhof, auf dem Kleinmengen von privaten Personen, Handwerksbetrieben sowie Containerdiensten abgegeben werden können.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Altholz
  • Sperrmüll
  • Schrotte und Metalle
  • Grünschnitt und Laub
  • Bauschutt
  • Gemischte Bau- und Abbruchabfälle
  • Papier und Kartonagen
  • Altreifen
  • Gemischte Verpackungen
  • Gemischte Siedlungsabfälle
  • Textilien
Recyclingpark Neckartal Mulde Grafik

Handelt es sich um Leuchtstoffröhren, Kühlschränke, gebrauchte elektrische Geräte, ausgediente Batterien, Dämmmaterialien oder imprägnierte Hölzer, werden diese in speziell dafür vorgesehenen Deckelcontainern oder geschlossenen Säcken gemäß den Vorgaben des Abfallrechts und auf dafür vorbereiteten und versiegelten Flächen gelagert.

Welche Maßnahmen zum Schutz unserer Umgebung ergreifen wir?

Recyclingpark Neckartal
  1. Versiegelte Flächen
  2. Reifenreinigungsbecken
  3. Betriebsflächen auf oberer Ebene sind von einer 2 – 6 m hohen Schutzwand umringt.
  4. Wertstoffhof vollständig von Schutzwänden umringt und teilweise überdacht
  5. Gebrochener Beton wird befeuchtet aus dem Sieb des Brechers ausgetragen.
  1. Betriebsfläche ist von 6 – 8 m hohen Wänden umringt.
  2. Staubniederschlag beim Brechen: Der elektrisch betriebene Brecher verfügt über eine interne Befeuchtungsanlage.
  3. Mineralische Schüttgüter werden über ein Beregnungssystem befeuchtet.
  4. Reifenreinigungsbecken
  5. Überdachungen für Verwehungsschutz

Aufbau der Lagerfläche -
fünf Schichten für eine sichere Lagerung

Recyclingpark Neckartal
Recyclingpark Neckartal

Das Gefährlichste an gefährlichem Abfall ist das Wort „gefährlich“.

Vorweggenommen: Als zertifizierte Entsorgungsfachbetriebe wissen wir dem Thema gefährliche Abfälle mit der dafür notwendigen Sorgfalt zu begegnen. Als Privatpersonen und Teilnehmer am öffentlichen Leben wissen wir aber auch, wie inflationär mit der Begrifflichkeit des „gefährlichen Abfalls“ umgegangen wird. Deshalb liegt es uns auch am Herzen über die Unterschiede von gefährlichem Abfall und gefährlichem Abfall im Sinne von „kein gewöhnlicher Hausmüll, aber in jedem Haushalt anfallender“ Abfall aufzuklären.

So verzeichnet die europäische Abfallverzeichnisverordnung etwa 840 Abfallarten wovon 405 als sogenannte gefährliche Abfälle gelten. Dazu zählen einerseits dioxinverseuchte oder beispielsweise mit Schwermetall kontaminierte Stoffe (die übrigens ausschließlich und nur auf ganz wenigen, besonders ausgewiesenen Sondermülldeponien entsorgt werden dürfen). Und andererseits – ob Sie es glauben oder nicht – Ihr nicht mehr funktionsfähiger Gartenzaun oder auch Ihr noch gestern eingesetzter und heute defekter Kühlschrank.

Das Besondere daran: während er bei Ihnen zu Hause noch als Gebrauchsgut galt, wird er mit Übergabe an den Recyclinghof ebenfalls zum sogenannten „gefährlichen Abfall“. Eine Abfallart, die anschießend im Recyclingpark fachgerecht unter Dach und auf versiegelter Fläche gelagert wird. Und den Recyclingpark, mit einem von der Sonderabfallagentur des Landes Baden-Württemberg kontrollierten und dokumentierten Entsorgungsweg zur fachgerechten Verwertung oder Beseitigung wieder verlassen wird.

In Baden-Württemberg werden derzeit die bestehenden Kernkraftwerke stillgelegt und abgebaut. Im Recyclingpark dürfen und werden atomar verstrahlte Baureste aus diesem Rückbau nicht angenommen werden. Das verbietet bereits die Gesetzeslage.

Im Falle des Recyclingparks Neckartal handelt es sich also bei gefährlichem Abfall um: „kein gewöhnlicher Hausmüll, aber in jedem Haushalt anfallender“ Abfall. Und der nur dann wirklich gefährlich wird, wenn er nicht fachgerecht entsorgt wird.

Um welche gefährlichen Abfälle handelt es sich dabei konkret im Recyclingpark Neckartal?

Recyclingpark Neckartal Hausmüllstoffe

1. Leuchtstoffröhren

  • Beim Abfallerzeuger: im Haushalt oder der Garage
  • Im Recyclingpark: im Spezialgebinde auf versiegelter Fläche

2. Gebrauchte elektrische Geräte

  • Beim Abfallerzeuger: im Haushalt, Dachboden der Garage
  • Im Recyclingpark: im Deckelcontainer auf versiegelter Fläche

3. Auto- oder Bleibatterien

  • Beim Abfallerzeuger: im Haushalt, der Garage oder im Auto
  • Im Recyclingpark: im Spezialcontainer auf versiegelter Fläche

4. Boden und Steine, die gefährliche Stoffe enthalten

  • Beim Abfallerzeuger: im Freien, eingebaut ins Erdreich
  • Im Recyclingpark: in der oberen Halle, auf versiegeltem Boden

5. Kühlschränke (FCKW-haltige Abfälle)

  • Beim Abfallerzeuger: im Haushalt oder der Garage
  • Im Recyclingpark: im Deckelcontainer auf versiegelter Fläche

6. Gefährliche Hölzer, wie bspw. Fensterholz oder der alte Gartenzaun

  • Beim Abfallerzeuger: im Freien/Garten oder im Haus/Gebäude
  • Im Recyclingpark: im Deckelcontainer auf versiegelter Fläche

7. Asbestzementplatten (sogenannte Eternit-Platten) und -gefäße

  • Beim Abfallerzeuger: im Freien als Dachplatten, Fassadenplatten oder Blumenkübel
  • Im Recyclingpark: im verschlossenen Sack auf versiegelter Fläche

8. Dämmmaterial

  • Beim Abfallerzeuger: in der Gebäudewand oder dem Dach verbaut
  • Im Recyclingpark: im verschlossenen Sack auf versiegelter Fläche und im Deckelcontainer
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